Mi

01

Sep

2010

Monsun: Wenn aus Spaß auf einmal Ernst wird (Teil 2)

Die drei Nepalis kamen weder mit Kran noch mit sonstigem schweren Gerät. Sie hatten einzig und allein ihre Muskelkraft, Spaten und vor allem Köpfchen. Es hieß den Schwerpunkt zu verlagern. Unter vollem körperlichen Einsatz buddelten die Männer mit Till und Mark unter den rechten Rädern tiefe Löcher. Danach zogen alle Helfer und Zuschauer so lange an dem seitlich befestigten Abschleppseil, bis der Frosch in Bewegung kam und nach rechts in die tiefen Löcher für die Räder rutschte. Aufatmen! Der Frosch war wieder gerade und lag nicht mehr mit seinem vollen Gewicht auf der Abbruchkante.

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Fr

27

Aug

2010

Monsun: Wenn aus Spaß auf einmal Ernst wird (Teil 1)

Mitte Juni begann offiziell die Regenzeit. Laut Lonely Planet sollten die Temperaturen nach den angeblich heißesten Monaten Mai und Juni wieder nach unten gehen und der Regen seinen Höhepunkt im Juli haben. Aber welches Klima hält sich schon an die Richtlinien im Lonely Planet? So hieß es für uns schwitzen und fröhlich sein, denn auch der regelmäßige am Anfang noch mäßige Regen in der Nacht brachte keine Abkühlung. Die Regenzeit in Pokhara zu verbringen ist wahrscheinlich nicht unbedingt die schlauste Weise, schließlich ist Pokhara der Ort, mit dem meisten Niederschlag in diesen Monaten. 

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Mi

04

Aug

2010

Briefe, Päckchen und Pakete: Wir bekommen Post nach Nepal!

Was ist, wenn man nach langer Zeit auf Reisen mal wieder deutsche Zeitschriften lesen möchte? Oder neue deutsche Bücher und es ist gerade kein anderer deutscher Overlander in Sicht, der Bücher und Zeitschriften zum Tauschen an Board hat? Man lässt sich welche schicken. Aber wohin, wenn man doch in einem Frosch wohnt und dieser keinen Briefkasten hat? Für diese Fälle gibt es die Möglichkeit, sich postlagernd Briefe, Päckchen und Pakete an die Hauptpost schicken zu lassen. In unserem Fall: das General Post Office in Kathmandu.

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Di

13

Jul

2010

Fussball-Fieber in Nepal

Die Welt guckt nach Südafrika – es ist Fussball-WM! Glücklicherweise ist man auch in Nepal absolut Fussball begeistert, auch wenn Nepal keine eigene Fussballmannschaf hat – mal abgesehen von den vielen Jungs und Mädels auf nepalesischen Bolzplätzen. Public Viewing? Auch in Pokhara Lakeside– in vielen Bars und Restaurants wurden sämtliche Spiele auf Leinwand übertragen - nur nicht beim klassischen Stromausfall oder grundsätzlich nicht die späten Spiele, jedenfalls nicht offiziell.

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Mi

23

Jun

2010

Oh wie schön ist Pokhara!

Wir hatten es geschafft: die Wartungsarbeiten am Frosch waren erledigt, unser lang ersehntes „Post Restante“ Paket aus Deutschland war im General Post Office in Kathmandu eingetroffen und wir hatten den Frosch zur Abfahrt startklar gemacht! Urlaubsstimmung, denn wir wollten nun endlich nach zwei Monaten den Staub und Dreck der großen Stadt hinter uns lassen und freuten uns auf Entspannung in grüner Natur!

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Do

03

Jun

2010

WM 2010: die Froschlaster-Tipprunde startet jetzt!

Achtung Achtung !!! Es kann jetzt gezockt werden: Das Froschlaster-Team lädt ein zur WM-Tipprunde. Alles vollautomatisch auf unserer Website !!! Euer Einsatz?....

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Do

03

Jun

2010

15.000 Rupees für animalNEPAL

Wir möchten uns bedanken: bei Berit, Nina & Phillip, Timo & Claudia sowie Peter!

Ihr habt bei unserer Spendenaktion mitgemacht und darüber haben wir uns wirklich sehr gefreut!! Insgesamt habt ihr 70 Euro und 1 Glückcent gespendet. Vielen Dank!

Wir haben nochmal...

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Mo

24

Mai

2010

Das Frosch-Team lächelt vom Titel einer nepalesischen Tageszeitung!

So schnell kann das gehen! Eigentlich wollte unser Nachtwächter, Journalismus-Student im Abschluss-Semester, nur ein kleines Interview mit uns machen, um über uns und unsere Reise auf seinem Blog zu berichten.

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Sa

15

Mai

2010

HILFSAKTION: Spendet mit uns für animalNepal!

Es war kurz nach Mitternacht. Wir waren noch wach und nutzen den nächtlichen Strom für das Internet, da erfuhren wir vom Nachtwächter, dass „die Mutti“ ihre Welpen bekommen hatte. „Die Mutti“ war eine von sechs Haus- und Hofhunden, die Irwin auf seinem Werkstattgelände wohnen ließ. Gefüttert wurden sie zwischendurch mal mit Keksen oder Essensresten, doch ansonsten galten sie als normales Selbstversorger-Straßenhund-Rudel. Sie hatten ein Luxus-Quartier unter alten Autos und bekamen tägliche Streicheleinheiten von den Angestellten. Leider war der riesige Müllplatz vor der Haustür ihre größte Essensquelle. Das bedeutete für manchen Werkstatthund aus der Vergangenheit den Tod, da sie Gift oder sonstiges Unverdauliches gefressen hatten. 

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Mi

12

Mai

2010

Feiertage, Streik und sonstige Umstände: In Nepal ticken die Uhren anders

Bei einem Bier am zweiten Abend auf unserem Hinterhof erklärte uns Werkstatt-Inhaber Irwin auf seine humorvolle Art, wie das mit dem Arbeiten in Nepal generell gehandhabt wird: Fast die Hälfte des Jahres besteht aus Feiertagen, der nächste Großteil aus Streik, dazu Urlaubstage und Ausfall wegen Krankheit, dann blieben noch ca. 17 Tage an denen gearbeitet werden kann. Wobei man davon natürlich die täglichen Powercuts – die von der Regierung planmäßig angeordneten Stromausfälle – auch noch mal abziehen könnte. Was für ein großartiges Leben und was für ein herrlicher Witz! Ha ha! Der, wie wir kurze Zeit später feststellen mussten, irgendwie doch keiner war....

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Do

29

Apr

2010

Namasté Nepal! mit Gewinnspiel DELUXE

Kaum hatten wir die Grenze nach Nepal erreicht, konnten wir plötzlich wieder durchatmen. Es gab auf einmal Bürgersteige und das Leben begann erst 10m dahinter und fand nicht wie in Indien direkt auf der Straße statt! Auf den ersten Kilometern war noch nicht mal eine Kuh auf der Straße! Oh, es konnte tatsächlich nur besser werden! Und das wurde es auch. Zwar wurden wir nach unserer ersten Nacht in einem Wald sehr früh von einem Nepali geweckt, der unbedingt wissen musste, wer wir waren und wo wir herkamen. Doch wir schoben das Ganze auf die Tatsache, dass dieser Teil Nepals noch sehr nah an der indischen Grenze lag und so die indischen Eigenschaften noch leicht in diesen Teil des Landes überschwappten. 

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Do

29

Apr

2010

Die letzten Tage in Indien....

Seit 4 Monaten waren wir nun in Indien unterwegs und hätten unser Visum noch weitere 2 Monate ausschöpfen können. Doch wir brauchten eine Pause. Eine Pause von der Hitze, eine Pause von den chaotischen Verhältnissen auf der Straße, eine Pause von den wahrscheinlich für uns westliche Menschen nicht wirklich nachvollziehbaren Eigenarten und Charakterzügen der Inder, die einen manchmal verzweifeln ließen. Doch bevor wir diese Pause bekommen sollten, stand Varanasi auf dem Plan. 

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Do

29

Apr

2010

Bodh-Gaya – auf der Suche nach Spiritualität

Indien – ein Land voller Tempel und Spiritualität. So hatten wir es uns vorgestellt. Doch die einzige wirkliche spirituelle Gänsehaut-Erfahrung hatten wir bisher nur am Goldenen Tempel in Amritsar gemacht. So hofften wir auf eben genau dieses Gänsehaut-Gefühl, wenn wir den Baum in Bodh-Gaya besuchten – der Baum unter dem Buddha seine Erleuchtung fand! 

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Fr

02

Apr

2010

Kundenservice auf indisch: Sind wir hier bei "Verstehen Sie Spaß?"

Das Frosch-Thermometer im Fahrerhaus zeigte ab 10 Uhr bereits eine Temperatur von 40 Grad draußen und 37 Grad drinnen an. Über Mittag und bis zum Nachmittag kletterte es draußen regelmäßig auf 47 Grad (einmal sogar auf über 50 Grad!) und bei uns im Fahrerhaus waren knuffige 42 Grad. Durch die Ausstellfenster kam heißer Wind herein und die einzige Abkühlung für Mensch und Tier war unsere in Griechenland gekaufte Wasser-Spritz-Flasche. Die Verdunstungskälte hielt zwei Minuten an, dann musste erneut gesprüht werden. Am Abend hatte sich unser Wohn- und Schlafzimmer auf 40 Grad aufgeheizt und ohne kalten Wind ging die Temperatur nur mäßig runter. Oft mussten wir uns bei 35 Grad in den Schlaf schwitzen. Es war nun definitiv das erste Mal auf unserer Reise Zeit für ein Hotelzimmer – wegen der Klima-Anlage!

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Fr

02

Apr

2010

Auf den Spuren Gandhis...

Bereits in Amritsar besuchten wir den Jallianwala Bagh, den kleinen Park, in dem 1919 eine friedliche Demonstration von 20.000 Indern stattfand. Ohne Vorwarnung wurde damals von 150 britischen Soldaten das Feuer auf die Demonstranten eröffnet, die aufgrund der hohen Mauer, die um diesen Park ging, nur die Chance hatten in den einzigen tiefen Brunnen zu springen, um vor den Kugeln zu flüchten. 400 Menschen starben, über 1.500 Menschen wurden verletzt. Als Antwort auf dieses Massaker startete Gandhi sein Programm des zivilen Ungehorsams und sagte, dass jede Zusammenarbeit mit dieser satanischen Regierung eine Sünde sei. Gandhi predigte ab dem Zeitpunkt das Satyagraha: der gewaltlose Widerstand gegen die Herrschaft der Briten. Gandhi gründete mehrere Ashrams, unter anderem auch den Sevagram Ashram, wo er selber 10 Jahre lang lebte. 

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Fr

02

Apr

2010

Ramoji Film City – indischer geht es nicht!

Wenn man dem Lonely Planet glauben soll, dann ist die Film City ein Highlight mit Tanz-Szenen, knallbunten Springbrunnen, Bollywood vom Feinsten und ein absolutes Muss. Wenn man dann davor steht und auf einem großen Schild liest, dass sogar die Film City größer sein soll als die Universal Studios in Hollywood, muss man schon das erste Mal schmunzeln. Wir erwarteten etwas typisch indisches und wurden in keinerlei Hinsicht enttäuscht....

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Fr

02

Apr

2010

Wo ist der nächste Tierarzt?!?

Um Nichts zu erleben, muss man sich in Indien im Hotelzimmer einsperren (wobei man auch hier eine Menge erleben kann, siehe hier). Ansonsten hält Indien mindestens einmal täglich eine schöne oder auch unschöne Überraschung für einen bereit. Über den mörderischen Verkehr haben wir ja schon oft berichtet. Uns sind schon einige umgekippte LKWs und kaputt gefahrene Autos am Straßenrand begegnet und so manches totgefahrenes Tier klebte wie ein Abziehbild auf dem Asphalt, Hunde lagen erstarrt oder halb verrottet am Straßenrand oder die Vögel pickten an ihren überfahrenen Körpern herum. Alleine an einem Tag zählten wir 10 überfahrene Hunde! Es war also nur noch eine Frage der Zeit, bis uns diese Situation begegnete:


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Fr

02

Apr

2010

Entlebucher „Rüdiger“ entdeckt Hampi

Nachdem Ole auf der Fahrt nach Hampi viel Zeit im Frosch verbracht hatte, wollten wir die nächsten drei Tage für ihn wieder spannender gestalten. Sightseeing in Indien – da muss auch ein kleiner Entlebucher durch. Mittags konnte er den in langärmligen(!) Polyester-Sportanzügen(!) gekleideten Indern in der absoluten hirnschmelzenden Hitze (bestimmt 50 Grad in der Sonne!!) von seinem Schattenplätzchen unterm Frosch beim Cricket-Spielen zusehen, denn unser Stellplatz in Hampi war unter Bäumen direkt am Cricket Feld 500 Meter vor den ersten Tempelruinen. Laut Lonely Planet waren wir in der heißesten Zeit des Jahres nach Hampi gekommen und das Thermometer widersprach nicht: 35-40 Grad zeigte es im Schatten an. Wir schliefen Nachts auf dem Dach unter romantischem Sternenhimmel und nutzen die kühlen Morgenstunden (30 Grad) um mit Ole Hampi zu entdecken.

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Fr

02

Apr

2010

„On the road again“

Wir waren wieder on the road! Nach einer Woche in Morjim Beach hatten wir unsere Pläne direkt nach Kerala zu fahren wieder verworfen. Die 35 Grad im Schatten in Goa reichten uns völlig aus. Und da der Süden Indiens im März/April noch heißer bzw. mit hoher Luftfeuchtigkeit daherkommt, wollten wir das weder Ole noch uns antun. Die Planänderung hieß: auf nach Hampi und dann Richtung Norden über Hyderabad nach Varanasi und dann im April Grenzübergang nach Nepal.

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Mo

15

Mär

2010

Die Geschichte vom Klappspaten

Eigentlich wollten wir Anfang Februar weiterreisen. Doch unseren potentiellen Abfahrtstermin verschoben wir wöchentlich. Es kam schließlich ständig etwas dazwischen. Erst das Chakra View Festival Anfang Februar (was ja dann doch ausfiel), dann Armins Geburtstag, dann Tills Mittelohrentzündung. Danach gingen uns die Ausreden aus und auch der Reisegeist klopfte ganz sachte und zaghaft wieder an die Tür. Im Grunde hatten wir genug entspannt und schließlich wollten wir ja auch noch mehr von Indien sehen als nur Agonda: wir wollten auf den Fleemarket in Anjuna, wir wollten Marco (www.marcosbus.ch) in Assagao besuchen und dann in Richtung Kerala aufbrechen, schließlich wird es da unten von Tag zu Tag wärmer. Es gab genügend Gründe noch weiter in Agonda zu bleiben und wenn es auch einfach nur unsere lustigen Zwickauer Overlander-Nachbarn waren, unserer Hunde-Zoo, der schöne Stellplatz und im ganzen die gesamte Leichtigkeit einen schönen Tag nach dem Nächsten hier zu verbringen. Doch dann ereignete sich der Klappspaten-Vorfall....


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Sa

06

Mär

2010

Party? Nur, wenn die Sonne scheint!

Wenn man denkt, dass man in Goa hemmunglos feiern kann, hat man ganz schön falsch gedacht. Das Goa-Festival Chakra-View, das bei Facebook als absolutes Highlight beworben wurde und zu unserer Freude auch noch in Agonda stattfinden sollte, entpuppte sich als Flop. Flop deshalb, weil es trotz riesiger Ankündigung einfach von der Polizei gestoppt wurde, bevor es überhaupt angefangen hatte. Gut, dass wir keine Karten im Vorverkauf gekauft haben. Ob wir die 2.500 Rupees jemals zurückbekommen hätten, wäre fraglich gewesen. Man durfte noch nicht mal in die Nähe des Festivalgeländes fahren - „restricted area, you better don´t go there“ hieß es in ernstem Ton von den Cops, die mit ihrem Mannschaftswagen die Zufahrt versperrten.

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Di

23

Feb

2010

Unsere kleine Farm....

Eigentlich begann alles mit Monique. Monique ist weder Französin noch Touristin, sondern eine am Agonda-Strand lebende weiße männliche Kuh mit Hörnern. Vor vier Wochen entdeckten wir, dass Monique eine ganz tiefe Wunde am Bauch hatte. Da musste ihr einer ihrer Kuh-Kollegen aus der Herde bei einem Kampf mit den Hörnern ordentlich einen zugesetzt haben. Sie blutete und es wollte nicht aufhören. Spätestens als Till sah, wie die Krähen immer wieder in der tiefen Wunde herumgepickten, kam sie in unsere Obhut. Till organisierte einen Tierarzt, während ich neben der Kuh saß und aufpasste, dass die Krähen sie in der Zwischenzeit in Ruhe ließen. Ein paar Stunden später kam tatsächlich ein Tierarzt auf seinem Roller. 

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Sa

06

Feb

2010

Immer wieder sonntags... (mit Gewinnspiel Deluxe!)

Ein Sonntag in Agonda ist im Gegensatz zu allen anderen Tagen meist wild, laut, bunt und ausgelassen. Sie reisen in Bussen an, in vollgepackten Kleinwagen und mit Mopeds: indische Großfamilien, junge Halbstarke und Mädchengruppen und breiten sich mit ihren großen Picknickdecken auf der großen Freifläche am letzten Stückchen Strand aus. Sie steigen wie Ameisen aus den Bussen oder Kleinwagen – man denkt vorher nie, dass tatsächlich so viele dort reinpassen! Wenn nicht am Vortag bereits ein Kochzelt aufgebaut wurde, findet man im Gepäck der Anreisenden sämtliche silbernen Küchentöpfe, in denen sie Reis, Gemüse-Currys, Nudel-Gerichte, Roti- oder Naan-Brote und weitere Köstlichkeiten her transportiert haben. Die meisten Frauen bleiben auf ihren Decken zurück, gelegentlich sieht man sie in Grüppchen am Strand Fangen spielen. Die Herren hingegen liefern eine gelungene Show an Fussball oder Cricket und springen zu Hauf im Wasser herum und amüsieren sich köstlich. Und dann kommt die Musik. Und das Bier. Und Agonda-Beach wird zum El-Arenal Indiens.

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Sa

23

Jan

2010

Agonda - gekommen um zu bleiben!

Agonda in Goa ist der wohl berühmteste Treffpunkt der Overlander. Kein Wunder, denn der Platz unter Palmen, direkt am Strand ist einfach pures Overlander-Paradies. Hier wohnt Slowenien samt Hund im Landcruiser neben Deutschland im Frosch, Deutschland im Mad-Max-Wohnmobil, Deutschland im T5 Bully und Deutschland im Landrover. Holland im hellgrünen Hymer nimmt das Mittelstück ein und Holland im Uralt-Landrover einen Teil vom Anfang, für Frankreich gab es nur noch Plätze in der zweiten Reihe. Die zweite Reihe ist inzwischen wieder abgereist. Im Gegensatz zu allen in der ersten Reihe. Sie bleiben und möchten gar nicht mehr weg. So kommt es auch nicht selten vor, dass ein „Morgen werden wir aber fahren“ immer wieder auf den nächsten Tag verschoben wird. Marc und Jo aus England hatten kurzfristig mit dem Gedanken gespielt, ihren Freunden in Kerala abzusagen. Begründung: Marc kann nicht fahren, er ist krank. Da Freunde keine Arbeitgeber sind (O-Ton Marc) packten sie widerwillig ihre Sachen zusammen.

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Do

14

Jan

2010

Es war einmal in Palolem...

Da standen sie: unsere Freunde in Palolem! Annik und Semo wurden nicht nur von uns herzlichst begrüßt, sondern auch vom ganzen Resort de Palolem-Team, das überglücklich war, dass die beiden nun zum vierten Mal in Folge ihren Urlaub hier verbringen würden. Olli, ebenfalls kein unbekanntes Gesicht dank seiner mehrfachen Palolem-Aufenthalte (und auch nach seiner Abreise immer noch Most Wanted...), hatte Ole im Schlepptau. Anett freute sich besonders, ihren besten Freund Olli nach 2 Monaten endlich wiederzusehen, denn sie hatte mit ihrem Till vor zwei Monaten ihre Reise in Thailand gestartet. Ebenfalls mit von der Partie war Conny, frisch, munter und braungebrannt nach 6 Wochen Thailandaufenthalt. Unser Ärzte-Team Babs und Mathiz reiste zwei Tage später aus Hannover an und machte die Plem-Plem-in-Palolem-Truppe komplett!

 

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Di

05

Jan

2010

Gossip-Goa

Wir waren gerade mal eine halbe Stunde angekommen, da wusste das ganze Dorf „Mandrem Beach“ von unserer Ankunft. Es war auch nicht ganz so gewöhnlich, dass sich diesmal gleich zwei grüne Frösche unter den Palmen platzierten. In der letzten Saison war es nur einer, und zwar der von Kari und Walter. Die beiden tauchten 10km vor Arambol auf der kleinen, zugewuchterten und kurvigen Straße aus dem Nichts vor uns auf. Wir hatten hinter jeder Kurve mit großen Tata-LKWs gerechnet, aber bestimmt nicht mit einem Frosch! Was für ein Zufall! Da Kari und Walter genau wussten, wo man mit einem so großen Fahrzeug stehen konnte, folgten wir ihnen bis nach Mandrem Beach unter die Palmen, 300m vom Strand entfernt.

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Di

22

Dez

2009

Wenn man einfach nur noch in Goa ankommen möchte

Wir haben zusammen am Flughafen gewohnt, durch den Garten meiner früheren Wohnung fuhr unmittelbar der Zug und nun fehlte auf der Liste eigentlich nur noch das Wohnen an der Autobahn. Und auch hinter diesen Punkt können Till und ich jetzt einen Haken machen. Seit Amritsar finden wir jede Nacht unseren Stellplatz direkt am Highway – der Lärm der vorbeiknallenden LKWs und deren melodisch durchdringenden Hupen ist selbst mit Ohropax noch wunderbar zu hören. Neulich Nacht meinte einer der Tankstellen-Jungs, direkt neben unserem Frosch seine Trommel zu spielen. Ein kleines Konzert für zwei schlafende Touristen. Um zwei Uhr Nachts. Herzlichen Dank. Warum wir uns das antun? Wir wollen einfach nur noch nach Goa und das auf direktem Weg. Das einzige, was wir uns auf dem Weg angeschaut haben, war der Rattentempel bei Bikaner. Ziemlich harte Nummer, wenn man Ratten nicht mag, denn diese Tierchen wohnen zu Tausenden im Tempel, werden verehrt und entsprechend gefüttert und so laufen sie einem vor oder über den nackten Füßen herum. Ja, auch in diesem Tempel muss man die Schuhe ausziehen und hat permanent die ganzen Köttel unter den Füßen kleben....

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Di

22

Dez

2009

Einmal Erleuchtung, bitte!

Da, eine Tata Werkstatt! In Varadora ging unser Express-Highway direkt an einer Indian Oil Tankstelle mit Werkstatt vorbei. Wir hatten Rajastan inzwischen wieder verlassen und waren nun in Gurajat, dem nächsten Bundesstaat auf unserer Strecke. Vielleicht hatten sie hier ja zwei neue Hinterreifen für uns oder können uns welche organisieren? Fragen kostet nichts und schon nahm die nächste Geschichte ihren Lauf. 


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Di

22

Dez

2009

Is nicht schlimm – Teil 2

„Wir sind über 12.000km gefahren und hatten nur eine Reifenpanne bisher. Und die war am ersten Tag in Deutschland!“ Stolz erzählte Till bei einem kurzen Zwischenstopp von unseren tollen Reifen. Manchmal sollte man die Dinge für sich behalten und wenn man schon drüber reden muss wenigstens dreimal auf Holz klopfen. Oder prüfen, ob der Ganesha-Reise-Gott auch wieder richtig hängt. Mein Schrank quietschte nämlich bei jedem Huckel und er verlor Schrauben. So hatten wir ihn am Abend zuvor wieder zusammen gezimmert und dafür musste Ganesha halb abmontiert werden. Nun hatte Till also von unseren Reifen gesprochen, hatte nicht auf Holz geklopft und ich hatte Genesha nicht wieder richtig angebracht. So geschah keine 10min später das, was geschehen musste: unser linker Hinterreifen platzte. Mitten auf der Straße vor Udaipur bei Tempo 80km/h.

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Di

22

Dez

2009

Der Goldene Tempel – der Himmel auf Erden

Amritsar war eine klassische indische Stadt: wahnsinniger Verkehr, heftiger Abgasgestank und ohrenbetäubender Lärm. Doch mittendrin ein Ort der absoluten Ruhe und totalen Spiritualität: Der Goldene Tempel.

Selbst am Eingang zum Heiligtum der Sikhs herrschte noch wildes Treiben und wir wurden von einem Verkäufer überrumpelt, Kopftücher zu kaufen, da man ohne diese Haarbedeckung nicht in den Tempel darf. Dass man ein paar Meter weiter welche umsonst bekommt, stellten wir erst fest, als wir unsere orangenen Tücher samt Druck bereits hatten. Natürlich betrat man den Tempel ohne Schuhe, die man an der wuseligen Schuh-Garderobe abgeben musste.

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Di

22

Dez

2009

Angekommen: Brunftschreie und unser erstes indisches Bier

Was für ein Gefühl! Nach fast 12.000km fuhren wir über die Grenze. Wir hatten es getan, wir waren tatsächlich mit dem Frosch nach Indien gefahren. Als erstes musste mein Kopftuch runter. Auch wenn einige männliche Overlander sagen, dass eine Touristin das Kopftuch in Pakistan nicht tragen muss, weil man es dort nicht so eng sehen würde, hatte ich es trotzdem aufgelassen. In Pakistan hatte man die ersten 1.000 Kilometer fast nie eine Frau auf der Straße gesehen. Hätte ich das Kopftuch abgesetzt, hätten alle noch mehr geguckt. Und wer weiß, ob da nicht dann doch einer dabei gewesen wäre, der sich in seiner Religion angegriffen gefühlt hätte. Die fünf Tage mit Kopftuch hatten den Kohl auch nicht mehr fett gemacht und ich blieb verhüllt. Trotzdem war ich froh, als ich  meine plattgelegenen Haare endlich wieder an der frischen Luft tragen durfte. Als erstes zog ich ein knallrotes T-Shirt, eine enge Jeans und Flip Flops an. Weg mit dem schwarzen, tristen Labber-Outfit und den Turnschuhen!

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Di

22

Dez

2009

Pakistanische Fahrkünste: Wir hupen den Weg frei!

Fasten your seat belt! Das gilt seit Pakistan auch für Ole, denn bei der pakistanischen Fahrweise auf den guten und schlechten Straßen dieses Landes wäre es reiner Selbstmord es nicht zu tun. Der Iran im Stadtgebiet war schon heftig und jeder machte seine eigene Spur auf, um als erster einen Meter weiterzukommen. Doch seit Pakistan sind neben Autos, Mopeds, Bussen und LKWs auch Pferde- und Eselskarren unterwegs, wahlweise auch Kamel-Fuhrwerke, Radfahrer, Rikshas und Trecker. Alle, natürlich in alle Richtungen völlig überbeladen, auf einer Straße im für uns wunderbar überschaubaren Linksverkehr. Spiegel sind unnötig, man verlässt sich hier auf sein Gehör. Denn wer von hinten kommt, der hupt so laut und so lange er kann. Der andere wird’s schon hören und entweder aus dem Weg fahren oder sich gar nicht erst auf die rechte Fahrbahn trauen. An den Straßen wird in regelmäßigen Abständen darauf hingewiesen, dass man einen Helm tragen soll.  Aber diese Regel scheint nie für die zwei bis fünf weiteren Moped-Mitfahrer zu gelten. Den Helm trägt nämlich grundsätzlich nur der wohl am meisten gefährdete Fahrer.

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Di

22

Dez

2009

Buchführung in der Wüste

Punkt acht Uhr stand der Mann mit Kalaschnikow auf der Matte am Zollhaus. Er war unser erster Eskort-Mann, der im Frosch mitfahren musste. Wir kamen leider nicht drum herum. Das dachte er wahrscheinlich auch, als er Ole sah. Ich saß also nun in Oles Körbchen als Sicherheitsabstand zwischen dem bösen Hund und dem ängstlichen Pakistani. Der Pakistani sprach nicht. Auch kein Englisch. Die einzige Konversation für die nächsten 40km war ein Zeigen auf die „heilige Tradition“, die vorne neben dem Radio hing. „Gurus in India“. Das reichte ihm als Erklärung. Nach 40km hing ein Seil über der Straße. Wir mussten aussteigen. Unser erster Eskort-Mann war wahrscheinlich froh, dass er ab jetzt keinen Hund mehr im Rücken hatte, denn nun war Eskorten-Wechsel. Aber nicht, bevor wir uns nicht zum Tee trinken in die klitzekleine Lehmhütte der Kontrollstation gesetzt hatten, in der nur zwei Plastikstühle Platz hatten.. Hier mussten wir uns auch zum ersten Mal selber in ein Buch eintragen. Name, Passnummer, Datum, Kennzeichen und natürlich das Land. Wir blätterten ein wenig im Buch herum und schauten, wer in den letzten Wochen sonst noch eskortiert wurde. Es waren mehr als erwartet - aus Österreich, Holland, Frankreich, Schweiz und Deutschland.

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Di

22

Dez

2009

Pakistan - ein Tag an der Grenze

Wir fuhren durch das Tor nach Pakistan. War unser Frosch eine Zeitmaschine geworden? Welchen Knopf hatten wir gedrückt, dass wir 2.000 Jahre zurückgebeamt wurden und jetzt mitten in der biblischen Geschichte standen? Um uns herum ein Dorf, das aus Barracken und Lehmhütten bestand, alles in sandig beige. Die Klamotten der Leute machte die Zeitreise perfekt: Pluderhose mit knie-langem Hemd, dazu das Multifunktions-Schnuffeltuch, entweder um den Kopf gewickelt oder über die Schulter geworfen, zum Naseputzen, als Kopfbedeckung oder als Gesichts-Schutz vor kleinen Sandstürmen. Nur die eine geteerte Straße etwas weiter entfernt sagte uns, dass die Neuzeit hier doch halbwegs angekommen war. Aber das sah hier nicht nach Grenze aus. Genauso wie wir uns fühlten, schauten uns die Leute an: Ein grüner LKW war gelandet und drinnen saßen nicht nur zwei Menschen, sondern auch ein Hund. 

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Mo

21

Dez

2009

Ausreise aus dem Iran

Nach unserem Grenzübertritt in den Iran waren wir für die Grenze Iran/Pakistan auf alles vorbereitet. Ich hatte die kleinen 5 Euro-Scheine in meinem Lillyfee-Brustbeutel, wir waren bereit zum Schmieren! Der Inhalt vom Handschuhfach war seit Kerman eh uninteressant. Sollten sie doch kommen, sie würden nichts finden oder müssten sich die Schuhe ausziehen um in unsere ungefegte Hundehöhle zu kommen. Aber was folgte, hatten wir wirklich nicht erwartet.

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Mo

21

Dez

2009

Eskortservice – die letzten Kilometer im Iran

Das letzte Stückchen Iran soll sehr gefährlich sein. So hat das auswärtige Amt einige Reisehinweise zu der Region Sistan-Beluchistan auf der Internetseite. Auch in sämtlichen Reiseberichten von anderen Overlandern wird von einer ständigen Polizei-Eskorte gesprochen, die zur Sicherheit der Touristen gedacht ist. So wird man von Bam bis zur Grenze Pakistan begleitet, entweder mit einem extra Militär-Fahrzeug oder mit einem Soldaten auf dem Beifahrersitz. Wir hatten sämtliche Erfahrungsberichte über die iranischen und pakistanischen Eskorten von anderen Reisenden gelesen. Manche hatten so schlechte Erfahrungen gemacht, dass sie wieder umgedreht sind. Wir stellten uns auf alles ein und bereiteten in Kerman, unserem letzten Stopp vor der Provinz Beluchistan, uns und den Frosch auf das wohl heftigste Stück unserer Reise vor.

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Mo

21

Dez

2009

Yazd – das Lehmhaus-Labyrinth

Wir waren im Wüstengebiet. Natürlich denkt man bei Wüste sofort an unendliche Sanddünen, unerträgliche Hitze, flimmernde Straßen und Kamele. Doch dieses Stückchen Wüstengebiet an der Straße zwischen Esfahan und Yazd, muss man sich eher als Steppen-Prärie-Wüste mit ausgetrockneten, herumwehenden Prärie-Büschen und ohne unendlichen Horizont vorstellen. Ende November ist es hier tagsüber auch eher lauwarm als kochend heiß.

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Mi

09

Dez

2009

Esfahan – der berühmte Großvater

„Which Country? Which Country?“ Es wimmelte nur so vor angeblichen Touristenführer auf dem großen Platz in Esfahan, dem Meydan-e Imam. Doch wir brauchten weder einen angeblichen Touristenführer, noch einen tatsächlichen Teppichhändler. Wir waren mit Matthias, dem Radfahrer, verabredet. Nach unserer italienischen Pizza Magherita ohne Tomatensoße, die stattdessen mit Tomatenscheiben belegt war und mit nem Tütchen Ketchup serviert wurde, waren wir ein bißchen spät dran. Wir mussten uns beeilen. Matthias wartete bereits am Baugerüst des Palastes und gemeinsam gingen wir erstmal Tee trinken. Vom ersten Stock des Teehauses über dem Bazar hatte man einen gigantischen Blick auf den Platz mit seinen Moschee-Kuppeln und Minarett-Türmchen. Die warme Sonne machte den Blick perfekt. 1001-Nacht Feeling!

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So

06

Dez

2009

Die iranische Höflichkeit

Ein Iraner ist höflich. Grundsätzlich. Daher muss eine Einladung zum Essen noch längst keine sein.  Auch ist es normal, dass sich sechs Iraner damit beschäftigen, ein klitzekleines Verständigungsproblem zu lösen Das mit der Höflichkeit im Iran geht nämlich so:

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So

29

Nov

2009

Kulturschock?

Ich wusste vorher, was auf mich zukommen würde: Ein weiter Mantel, ein langer Rock, ein weites Oberteil und natürlich ein Kopftuch, das ich immer zu tragen habe. Es sei denn, der Frosch ist komplett abgehängt und man kann mich nicht sehen, dann muss ich die neue Verkleidung nicht tragen. Zudem war der Erfahrungsbericht von Reisenden des weiblichen Geschlechts so, dass man als Frau ignoriert wird. Es wird mit dem Mann gesprochen. Fragt eine Frau, wird entweder gar nicht geantwortet oder man würde die Antwort sofort dem Mann geben. 

Till und ich sind seid der Grenze zum Iran übrigens verheiratet. Eheringe tragen wir nicht, die finden wir zu unbequem. Ach und im dritten Monat schwanger bin ich auch. Diese neuen erfundenen Fakten sollen einiges erleichtern um blöden Frage und Diskussionen aus dem Weg zu gehen.

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Do

26

Nov

2009

Der Spuk meines Lebens!

Es waren die längsten Minuten meines Lebens. Ich dachte, ich würde Till nie wieder sehen, dachte, sie würden ihn erschiessen. Doch als er endlich wieder neben mir saß und der Frosch weiterfuhr hatte der Spuk meines Lebens endlich ein Ende. Der Spuk, der so schrecklich war, weil ich nicht wußte: Was passiert mit Till hinter der Mauer?

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Di

24

Nov

2009

Grenzübergang Türkei - Iran: "Schuhe verboten!"

Gibt es für unproblematische  und schnelle Grenzübertritte aus der Türkei in den Iran einen bestimmten Tag in der Woche? Oder gibt es entspannte Grenzbeamte und wenn ja, wann arbeiten sie? Wir wissen, bei beiden Fragen lautet die Antwort: Nicht am Samstag! Vielleicht hatte unser Zollbeamte sich am Freitag (dem iranischen Sonntag) überlegt, dass er es in der neuen Woche richtig krachen lassen würde. Vielleicht hatte er Ärger mit seiner Mutter, weil er zu wenig Geld mit nach Hause brachte. Vielleicht war er aber auch immer so drauf, denn man konnte sich bei ihm eigentlich gar keinen anderen Gesichtsausdruck als diese bagalutenhafte grimmige Mimik vorstellen.

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So

22

Nov

2009

Alle Wege führen zu Murat Camping

der Ararat der Ararat

Dass eine kleine unscheinbare Wiese am Ende der Türkei eine große Bedeutung in der Welt der Overlander hat, würde wahrscheinlich selbst die Wiese nicht für möglich halten, wenn sie es nicht besser wüßte. Sie ist Dreh- und Angelpunkt der Reisenden aus oder in den Iran, das erste oder letzte kleine Stückchen Türkei, je nach dem, von wo man gerade kommt. Die meisten kommen aus Westen und wollen, wie wir, weiter nach Osten, nach Indien und Nepal. Wenn keine Camper Cars oder Allrad-LKWs auf ihr stehen, würde man sie lediglich für den mehr oder weniger hübschen Outdoorbereich des ansässigen Restaurants halten. Aber Murat Camping, so ihr offizieller Name, wurde nicht nur in einem unserer Reisebücher erwähnt, sondern auch wärmstens von Dani und Uwe empfohlen. Dass wir dort allerdings Reisende treffen würden, dachten wir nicht. Wir waren die Nachzügler. Alle, von denen wir wußten, waren früher losgefahren und bereits in Indien angekommen. 

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Sa

21

Nov

2009

Ab Mitte Türkei bist du nicht mehr allein

Ab Mitte Türkei bist du nicht mehr allein – diesen Satz hatten wir in einem der vielen Reiseberichte gelesen. Und genau dieser Satz fiel uns jetzt wieder ein, denn wir waren nun etwa in der Mitte der Türkei und nicht mehr ganz so unbeobachtet wie sonst.

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Sa

21

Nov

2009

Hamam - wir nehmen ein türkisches Bad

Da standen wir, in einem großen, dreistöckiger Raum mit Kuppel, oben die Männerkabinen und auf Wäscheleinen hingen zahlreiche gestreifte Hamam-Handtücher zum Trocknen. 110 TL (ca. 55 Euro) hatten wir hingeblättert für eine traditionelle Behandlung. Ich musste rechts durch den Gang hindurch. Männer und Frauen baden getrennt voneinander.

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Do

12

Nov

2009

Verzauberndes Istanbul

Früher unter dem Namen Byzanz und Konstantinopel ist Istanbul heute eine quirlige Stadt, die Altes und Neuse so bunt miteinander vermischt, dass man davon nicht genug bekommen kann. Istanbul – die Stadt zwischen zwei Kontinenten sollte ein perfekter Einstieg in die islamische Kultur werden. 

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Do

05

Nov

2009

5.000km geschafft - ein erstes Fazit

Noch in Griechenland kurz vor der türkischen Grenze haben wir die 5.000km Hürde geknackt! Wahnsinn! 33 Tage sind seit dem ersten Kilometer auf dem Landweg nach Indien bis zu eben dieser 5.000er Marke vergangen. Wir haben uns im Frosch sehr gut eingelebt, er ist jetzt unser gefühltes „Zuhause“ und uns geht es wunderbar. Nachdem wir erst noch dem Sommer bis nach Griechenland folgen konnten, wurde es nun auch kalt, nass und windig. Der Herbst ist also auch bei uns  angekommen: ich trage jetzt statt Flip Flops wieder Ugg Boots! 

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Do

05

Nov

2009

Am Puls der Zeit

Gesehen hatten wir sie schon auf unserer Tour einmal quer durch die Stadt. Sie tauchte im Straßengewirr plötzlich am Horizont auf. Es hatte schon etwas leicht Mystisches, als wir direkt auf die bedeutensten Tempel Athens zu fuhren, mitten drin im Verkehr, links und rechts alte nicht wirklich schön anmutende Hochhäuser, der heftige Geräuschpegel und ganz hinten ganz klein und leise auf ihrem Berg: die Akropolis. Oft schon auf Bildern gesehen, was dies natürlich Pflichtprogramm und am nächsten Tag waren wir tatsächlich auf den Spuren der Antike.

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So

01

Nov

2009

Wenn das Navi griechisch spricht und man dem Reiseführer nicht glaubt...

Es kam uns vor als würden wir nochmal kurz auftauchen, um ein letztes Mal kräftig Luft zu holen, bevor wir dann wieder in uns unbekannte Länder abtauchen würden. Wir empfanden den ersten Tag in Griechenland als Insel der Normalität zwischen Albanien und der Türkei. Eine Insel des Bekannten und Unbeschwerten und der Leichtigkeit, Dinge mal eben schnell zu erledigen.  Albanien hatte schon einiges von dem zu bieten, was uns in der nächsten Zeit bevorstehen würde. Allerdings in der absoluten Light-Version der schlechte Straßen, der Sprachbarrieren, der frei umher laufenden Kühe, der Mentalität, die von der europäischen abweicht und der Light-Version der Müllberge in der Natur. Eine Post zu finden dauerte in Albanien seine Zeit, in Griechenland hingegen konnten wir innerhalb von ein paar Minuten einen Computerladen ausfindig machen und noch schneller ein Netzwerkkabel kaufen. Einfach und ohne großen Aufwand. Doch dieser Zustand der Leichtigkeit war nicht von Dauer. Und Schuld war unser Vertrauen in unser Navi Monika. 

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Di

27

Okt

2009

Albanien - beautiful & powerful!

Pickel-Bunker Pickel-Bunker

„Albanien - a beautiful nature and a powerful spirit“ - so stand es gedruckt auf der Rückseite der Postkarte, die wir an den Gewinner unserer Verlosung geschickt haben. Und der Teil mit der Natur stimmt tatsächlich. Das mit dem Spirit können wir nicht unbedingt beurteilen, bisher haben wir nur ein paar Albaner etwas näher kennen gelernt, aber wenn es auf der Karte steht, wird es schon stimmen! 

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Sa

24

Okt

2009

Albaner und die Liebe zum Stern

Skurril, ungepflegt, vermüllt bis in die letzte Ecke – unser erstes Stück Albanien. Die Straße war prompt nach Grenzübergang mies, aber davon hatten wir im Vorfeld gelesen. Wir scannten nicht nur die Straße nach fiesen Schlaglöchern und fehlenden Gullideckeln, sondern auch Landschaft und Leute. Überall fuhren oder standen 123er Mercedes! Unsere Herzen schlugen höher, auch wenn die Benze ihre besten Zeiten lange hinter sich hatten. Wir wurden von 123ern in Erbswurst-Grün überholt, uns kamen Curryfarbene und Rostrote entgegen. Einige hatten auch noch die klassischen Hufeisen vorne am Kühler. Sie fuhren ohne Licht und in einer den Straßenverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit. Sie waren gammlig und fielen manchmal fast auseinander. Aber es waren Mercedes! Wir fuhren vorgeschriebene 40km/h – schneller ging es mit dem Frosch auch nicht bei diesen Schlaglöchern – und staunten. Über Esel-Fuhrkarren und alte Damen, die ihre einzige Kuh am Seil an der Straße Gassi führten, über 123er Schrottplätze und die offensichtliche Armut dieses Landes. 

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Mi

21

Okt

2009

Grenzübergänge und Sprachbarrieren – immer schön lächeln!

Bucht von Kotor (Montenegro) Bucht von Kotor (Montenegro)

Ordentlich sortiert in meinem Mäppchen im Handschuhfach lagen nun unsere Papiere: Reisepässe, Oles Pass, Fahrzeugschein sowie die Grüne Versicherungskarte. Wir waren auf direktem Weg zur Grenze nach Montenegro, freudig und etwas aufgeregt. Ob wir mit den Massen an Hundefutter einfach so passieren dürfen? Ob sie wegen Ole Probleme machen? Ob wir die vollen 100 Euro für die LKW Vignette bezahlen müssen? Hoffentlich nicht.

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Mo

19

Okt

2009

"Is this an Entlebucher?"

Ole ist ein absoluter Reise-Hund. Jedesmal nämlich, wenn wir den Frosch für Kurztrips oder eine Reise anfingen zu packen, saß er Sekunden später in seinem Körbchen und wartete darauf, dass es los ging. Auch wenn wir an dem Tag noch gar nicht starteten, Ole stieg nicht aus. Er könnte ja etwas verpassen. Nun wohnt er seit zwei Wochen mit uns im Frosch und hat inzwischen gemerkt, dass es wohl von Dauer werden könnte. Hatte er am dritten Tag unserer Reise seinen neuen Knochen noch draußen irgendwo verbuddelt, muss er gemerkt haben, dass wir hierher nicht zurückkommen werden. Inzwischen „vergräbt“ er seine Knochen in seinem Körbchen. Etwas mühselig, sein Spannbettlaken umzugraben, aber irgendwie ist der Knochen dann immer verdeckt und Ole glücklich.

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Mi

14

Okt

2009

"Keep On Trucking" mit Hindernissen

Nach zwei Tagen in Rovinj juckte es wieder in den Fingern, wir wollten weiter! Die Batterien waren nun komplett aufgeladen (unsere sowie auch die vom Frosch) und wir konnten nicht länger stillsitzen und rumhängen, wir wollten zurück auf die Straße. Gesagt getan. Sachen zusammengepackt, Stromkabel abgeklemmt, Wassertanks aufgefüllt und ins Navi „Split“ eingegeben. Bis hier hin würden wir es zwar an einem Tag nicht schaffen, aber zumindist ein Stückchen näher ran. Wir kurvten durch die Berge, genossen die herrliche Sonne und waren wunderbarer Dinge. „Schwimmen in der Adria, das wäre es jetzt“, dachten wir und fuhren von der Küstenstraße ab in Richtung Campingplatz. Diesen hatte Till ausfindig gemacht und dieser sollte direkt am Wasser liegen. 

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Do

08

Okt

2009

Leben auf acht Quadratmetern

Mittagspause in Lienz (A) am Bahnhof Mittagspause in Lienz (A) am Bahnhof

Seit einer Woche bestreiten wir nun unser neues Leben auf 8qm. Das sind 312qm weniger als die letzten zwei Jahre und trotzdem ist alles wie immer und doch ein bißchen anders. Hatten wir vorher schon den Ansatz einer klassischen Rollenverteilung, leben wir in unserem Frosch nun wie Mann und Frau in den 50er Jahren. Der Mann geht arbeiten, in unserem Fall fährt er den Frosch und kümmert sich um Motor, Elektrik und allen Pi-Pa-Po, der zu dieser Maschine gehört, die Frau frönt dem Leben einer Hausfrau, macht Essen und den Abwasch, räumt auf, bringt den Müll raus, fegt die Stube durch, macht (seit heute) auch das Bett und die Wäsche und kümmert sich um die Kinder (Ole). Das Leben ist schön!

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Fr

02

Okt

2009

Ist nicht schlimm!

„Wir sind gespannt, in welchem Land das Abenteuer dann richtig losgeht!“ hieß es gestern Abend noch von meiner Tante und ihrem Freund bei unserem Abschiedsabend in Hameln. „In Deutschland und zwar in 9 Stunden“, hätte ich antworten können, wenn ich´s gewusst hätte. Aber dass es uns gleich in der ersten Nacht trifft, damit hätten wir niemals gerechnet...

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Mi

30

Sep

2009

rein & raus und raus & rein!

„Oh nein, jetzt bitte nicht auch noch eine Magen-Darm-Grippe!“ Dachte ich, als ich heute Nacht aufgewacht bin und mir einfach nur schlecht war. Ich verbuchte das ganze erstmal als körperliches Anzeichen dafür, dass die Anspannung der letzten Wochen abfiel und schlief wieder ein. Heute morgen, als der Wecker um 5.30h klingelte, uns aus dem Tiefschlaf riss um unsere To-Do-Liste weiter abzuhaken, war die Übelkeit und das Magengrummeln tatsächlich verschwunden. Das hätte uns auch gerade noch gefehlt – die letzten Wochen waren anstrengend genug und morgen Abend geht es doch los...

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Mo

31

Aug

2009

Final Countdown und ein bisschen Freizeitstress

Langsam wird es ernst. Unser letzter Monat mit Fernseher und eigener Toilette. Wir sitzen zwischen gepackten Kartons und leeren Schränken, die darauf warten, von uns auseinander gebaut zu werden. Hier und da ein Haufen, der mit auf die Reise soll oder als Leihgabe in Deutschland bleibt. Gloria ist verkauft, das Visum für Indien und Pakistan im Pass und die Bankbürgschaft für das Carnet de Passage per Post eingetroffen. Auf meinem Schreibtisch....

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Di

21

Jul

2009

Schwerer Abschied: Warum man Dingen keine Namen geben sollte

„Wie fühlt es sich an, jetzt, wo es bald los geht? Aufgeregt?“ Ich überlege. Theoretisch gesehen müssten wir uns immer freier fühlen, da wir uns immer mehr von dem berühmten Ballast trennen, unserem Hab und Gut. Nein, natürlich nicht all unser Hab und Gut. Aber die Dinge, die unsere Reisekasse füllen. Und das macht erstmal traurig. Ich gebe Dingen nämlich gerne einen Namen, so kann ich eine persönliche Beziehung aufbauen. Klingt schwachsinnig, ist es auch und sollte man vielleicht nicht tun, um sich nachher besser davon trennen zu können. Aber Dinge, an denen mein Herz sehr hängt, haben eben Namen. So auch Knut....

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Mi

17

Jun

2009

Unsere erste richtige Panne: Pumpen bis es schnarzt!

Wir waren gerade auf dem Rückweg auf der Autobahn, da wurde der Frosch immer langsamer. Till trat aufs Gas – es tat sich nichts! Was war los? Es schien, als wäre die Dieselzufuhr unterbrochen. Rauf auf den Standstreifen, doch ab 30km/h zog der Frosch wieder an. Komisch. Das Problem hatten wir noch nie. Aber nun ging es ja erstmal wieder - dachten wir. Wir sollten nur schnellstmöglich die Dieselfilter austauschen...

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Mi

17

Jun

2009

Zufall oder Schicksal?

Zufall? Oder Schicksal? Am Donnerstag hatten wir das Buch „Afrika pur – 500 Tage Abenteuer“ in der Hand und am Montag sitzen wir mit dem Autor im Garten, trinken Bier und sprechen über unsere Reisepläne! So schnell kann das manchmal gehen! Karl-Heinz möchte nämlich auch nach Asien und ihn beschäftigt das Problem „Pakistan“ genauso wie uns. Aber von vorne...

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Mi

27

Mai

2009

Passbilder und Pakistan

Ist es nicht immer so? Gerade, wenn man merkt, alles läuft wie am Schnürchen, ist es auch schon wieder vorbei. Alles fing eigentlich damit an, dass unsere Passbilder per Post eintrafen....

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Do

16

Apr

2009

Jetzt ist es offiziell!

„Das ist der direkte Weg in die Armut!“ „Ist das nicht zu gefährlich?“ „Ihr seid verrückt!“ Wir durften uns einiges anhören, aber irgendwann mussten wir unsere Reise-Pläne ja mal der Familie und unseren Freunden offenbaren! Die, die von unserer Idee begeistert waren, wollten sofort mit. Der ein oder andere hat geweint, aber inzwischen sollten sich alle vom Schock erholt und die Neuigkeiten verdaut haben. Selbst unser größter Skeptiker kann sich inzwischen mit unserem Vorhaben arrangieren...

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